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Sie haben eine ganz spezielle Frage rund um das Thema Elektromobilität und möchten diese beantwortet haben? Helfen Sie uns gemeinsam Elektromobilität verständlich zu machen, so dass keine Fragen offen bleiben.
Vielleicht finden Sie aber auch hier schon Ihre Antwort zu folgende Themen:
Wie weit kann ich etwa mit einer Aufladung fahren? Derzeit schaffen die Serienfahrzeuge, die auf den Markt kommen, rund 150 km pro Ladung. Das reicht für den täglichen Einsatz in einer Großstadt.
Wie lange halten die Batterien? Die derzeitigen Batterien verkraften etwa 4.000 Ladezyklen. Das entspricht bei täglicher Aufladung einem Zeitraum von mehr als zehn Jahren. Die Batterie-Technologie entwickelt sich so rasant, dass die Batterien schon bald mehr leisten – und kostengünstiger sein werden.
Welche Batterietypen gibt es? Worin unterscheiden sie sich? Derzeit werden vor allem Lithium-Ionen Batterien eingesetzt. Außerdem gibt es Lithium-Polymer-Akkus, die bei halber Bauhöhe das Doppelte leisten. Diese Modelle sind allerdings noch recht teuer.
Für wen oder welchen Einsatzzweck ist ein Elektro-Auto besonders geeignet? In den ersten Jahren empfehlen sich Elektroautos vorwiegend für den Einsatz in größeren Städten und für tägliche Strecken von rund 100 km. Bei Privatpersonen wären das beispielsweise die Arbeitswege und alltägliche Besorgungen. Insbesondere Fahrzeugflotten – zum Beispiel im öffentlichen Dienst, im Nahverkehr oder für den Transport – und Firmenwagen profitieren vom Einsatz von Elektrofahrzeugen.
Wie viel kostet Strom für 100 km? Circa 2 Euro (Stand des Strompreises: November 2010). Selbst ein äußerst sparsamer Verbrauch von 4 Litern Dieselkraftstoff auf 100 km würde zum jetzigen Zeitpunkt mehr als das Doppelte kosten, nämlich 4,80 Euro.
Ist es möglich meinen durch Solarenergie gewonnen Strom auch für das Laden des Autos zu nutzen?Selbstverständlich können Sie den gewonnen Strom dafür nutzen. Somit gewährleisten Sie, dass die Kette der umweltfreundlichen Energiegewinnung nicht unterbrochen wird. Allerdings ist es nicht möglich ohne weiteres Starkstrom zu produzieren. Dafür ist ein sogenannter Wechselrichter nötig. Für den Betrieb einer Wall-Box genügen die meisten, heimischen Photovoltaikanlagen allerdings hinreichend.
Wie wird es mit der Elektromobilität weitergehen? Wir sehen eine rasante Entwicklung und damit auch einen Wettbewerb im Markt, der das Angebot für Kunden immer attraktiver werden lässt. Der Ausbau von öffentlichen Ladestationen wird vorangetrieben und auch alternative Lademethoden wie Induktion könnten eine Rolle spielen.
Was ist ein Range Extender? Das ist ein kleiner Benzin- oder Diesel-Motor in einem Elektro-Auto, der nicht zum Antrieb dient, sondern zur Stromerzeugung – und damit die Batterie auflädt. Der Range Extender kann die Reichweite des Elektroautos erheblich vergrößern. Dies allerdings zu Lasten der Umweltverträglichkeit, da der Verbrennungsmotor wieder im Vordergrund steht.
Was ist der Unterschied zwischen einem Hybrid- und einem Elektrofahrzeug? Ein Hybridfahrzeug hat als Antrieb hauptsächlich einen Verbrennungsmotor. Dazu kommt ein kleiner Elektromotor, der auch als Generator dient. Beim Anfahren dient der Elektromotor unterstützend und verringert so den Spritverbrauch. Beim Bremsen funktioniert der Elektromotor wie ein Generator und lädt die Batterie des Autos. Ein Hybridfahrzeug hat keinen Stromanschluss. Ein Elektrofahrzeug dagegen hat ausschließlich einen Elektroantrieb und eine Batterie.
Gibt es einheitliche Stecker für das Laden? Weltweit werden sich wohl drei Steckerstandards etablieren – jeweils für Asien, Europa und USA. Außerdem gibt es noch zwei Steckerstandards für Schnell-Ladesysteme. Innerhalb Europas setzt sich gerade ein Steckerstandard durch (Mennekes), aber Frankreich und Italien versuchen noch, eigene Standards zu setzen. Anfangs wird es eine Mischung von dem bekannten Schukostecker (dem haushaltsüblichen Stecker) und einem neuen 5-poligen Stecker geben.
Wo und vor allem wann kann ich ein Elektro-Auto kaufen? Mitsubishi, Peugeot und Citroen bieten bereits Elektro-Fahrzeuge an. Allerdings sind diese zum großen Teil für Firmenflotten reserviert und werden vor allem in den Märkten UK und Frankreich ihren Absatz finden, da diese Länder sehr attraktive Förderprogramme haben. Renault und Opel werden noch im Jahr 2012 diverse Elektro-Autos anbieten.
Bieten Autohersteller wie VW, Mercedes und BMW schon Elektro-Autos an? Es gibt den E-Smart bereits in Berlin zu leasen. Ansonsten wird man bei diesen Herstellern noch bis Ende 2012 , Anfang 2013 warten müssen.
Wie schnell ist ein Elektro-Auto, welche PS-Zahlen hat es? Viele der kleinen Elektro-Fahrzeuge sind auf 100 bis 120 km/h begrenzt. Es gibt aber Ausnahmen – wie beim Sportwagen Tesla Roadster. Bei einem Elektro-Fahrzeug sind die KW/h und letztlich auch die Newtonmeter entscheidend – von PS spricht man nicht. Auch ist die Übertragung der Kraft auf die Straße eine ganz andere, weshalb Elektrofahrzeuge meist wesentlich spritziger und sehr beschleunigungsstark sind.
Sind Elektrofahrzeuge umweltfreundlich? Das Fahrzeug selbst ist genauso umweltfreundlich wie jedes andere vergleichbare Fahrzeug. Der Betrieb dagegen kann sehr viel umweltfreundlicher sein, wenn der Fahrer – was er selbst im Griff hat – beispielsweise 100 Prozent Ökostrom tankt.
Wie kann ich mein Fahrzeug zuhause aufladen? Grundsätzlich empfiehlt sich die Installation einer Ladestation. Das vorhandene Hausnetz „verkraftet“ zwar kurzfristige Ladeprozesse, aber auf Dauerbetrieb sind die Leitungen nicht ausgelegt. Sie könnten bei regelmäßigem Gebrauch darunter leiden.
Strapaziert häufiges Schnell-Laden die Batterie des Elektrofahrzeugs? Wer sein Elektrofahrzeug immer nur per Schnell-Ladung auflädt, muss bei heutigen Batterien in der Tat mit einer sinkenden Lebensdauer rechnen. Allerdings werden in den nächsten Jahren wesentlich leistungsfähigere Batterien entwickelt, die auch häufige Schnelllade-Zyklen ohne Einbußen in der Lebensdauer meistern.
Welche verschiedenen Stecker-Typen, für das Laden von Elektrofahrzeugen, gibt es? Es gibt derzeit vier verschiedene Stecker-Typen. In Deutschland und Europa werden der Schuko- und der Mennekes-Stecker verwendet. Der Schuko-Stecker ist eine sogenannte Schutz-Kontakt-Steckdose. Sie bedient eine Spannung von 230V und 16 A und findet sich in jedem Haushalt wieder. Der Mennekes-Stecker verfügt, im Gegensatz zum Schuko-Stecker, über zusätzliche Kontakte zur Kommunikation. Der Ladestecker ist nicht größer als ein herkömmlicher 16A-Stecker und sowohl für den einphasigen 230V-Anschluss, als auch für den dreiphasigen 400V-Anschluss bis 63A Ladestrom geeignet. In den USA und Japan wird der CHAdeMO-Stecker als Standard-Stecker eingesetzt. Dieser Stecker kommt aus Japan und läuft mit 500 Volt Gleichstrom (bis maximal 125 A). Er wird hauptsächlich für Schnell-Ladestationen eingesetzt. Der Yazaki-Stecker wird überwiegend im nordamerikanischen Raum eingesetzt, wo er mit 110 Volt Gleichstrom betrieben wird. Er ist zudem für Starkstrom geeignet.
Wie lange dauert die durchschnittliche Ladung eines Elektro-Autos? Bei 16A und 220V dauert eine volle Ladung ca. 8 Stunden. Verwenden Sie Starkstrom – 32A und 440V – in Verbindung mit dem standardisierten Mennekes-Stecker sind die Akkus bereits in ca. 4 Stunden aufgeladen. Noch schneller geht es lediglich mit einer Schnell-Ladestation, hier benötigen sie ungefähr 0,5 Stunden.
Welche weiteren Vorteile bietet ein Elektro-Fahrzeug? Aufgrund des veränderten Antriebs entfallen viele Einzelteile, welche Hauptverursacher von Verschleißerscheinungen sind. Daher ist die Wartung von eAutos viel kostengünstiger und seltener durchzuführen, als bei vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Außerdem entfallen typische Motorgeräusche, weshalb die Lärmbelästigung auf ein Minimum reduziert wird. Im Normalfall hört man lediglich das Rollgeräusch des Fahrzeugs.
Kann ich mir den Stromanbieter beim Laden selbst aussuchen? Bei Q:CHARGE kann jeder Kunde den Stromversorger für seine Ladestation zu Hause selbst bestimmen. An unseren öffentlichen Ladestationen, den ChargePoints, wird zu hundert Prozent Ökostrom angeboten. An den öffentlichen Säulen unserer Partner ist die freie Wahl des Stromversorgers derzeit auf Grund der Besonderheiten der Stromnetze noch nicht möglich.
Was kostet es eine Ladestation zu Hause zu installieren? Um eine Ladestation zu Hause zu installieren sind zunächst der Kaufpreis und die richtige Serviceleistung die wesentlichen Kostenfaktoren. Für den gewöhnlichen Haushaltsstrom (220V/ 16 A) reicht es eine Wall-Box mit einem Schuko-Stecker zu kaufen. Die Kosten für den verbrauchten Strom richten sich dann ganz nach Ihrem Stromanbieter. Bevorzugt man eine Ladestation mit höherer Leistung, empfiehlt es sich eine Ladesäule mit einem Schuko und einem Mennekes Stecker zu erwerben. Vorausgesetzt Sie verfügen über eine Starkstromleitung (400V/ 32 A).
Werden die Ladestationen mit Wechsel-oder Gleichstrom betrieben? Bis auf unsere Schnell-Ladestation – Q:FAST – werden die Ladestationen mit Wechselstrom betrieben. Erst im Auto selbst wird der Wechsel- zu Gleichstrom gewandelt.
Wie kann ich als Privatperson oder Unternehmer eine Ladestation installieren und betreiben? Wir sind unabhängig von bestimmten Säulenherstellern und haben derzeit Verträge mit vier namhaften Herstellern, darunter Coulomb Technologies und Siemens. Sie wählen eine Ladestation aus, wir installieren und betreiben diese. In der Wahl des Stromversorgers sind Sie bei allen Modellen frei.
Werden Elektroautos langfristig eine Energiewende verhindern, weil die Nachfrage nach Strom zu groß wird? Nein. Wir gehen davon aus, dass immer mehr Verbraucher sich beim Laden zuhause für Strom aus Erneuerbaren Energien entscheiden. Auch an unseren eigenen Ladestationen gibt es zu 100 Prozent Ökostrom. In fremden Netzen haben wir derzeit leider noch keine Freiheit bei der Wahl der Stromversorger.
Wie viele Ladestationen gibt es bereits in Deutschland? Sind sie für jedermann zugänglich? Es gibt etwa 1.500 Ladestationen, die meisten davon leider als geschlossene Systeme. Wir arbeiten daran, Barrieren zu sprengen und ein europaweit offenes Ladenetzwerk zu entwickeln. Die Technik für Integration und Roaming ist längst vorhanden.
Lohnt sich der Kauf eines Elektroautos? Oder wird die Technik in den nächsten Jahren noch erheblich verbessern? Die Fahrzeuge, die jetzt in Serie auf den Markt kommen, sind bereits sehr gut. Trotzdem sind große und schnelle Entwicklungsschritte in der Batterietechnologie zu erwarten. Die Batterie ist das teuerste Bauteil, sodass die Preise für ein Elektro-Auto mittelfristig sinken werden.
Ist der Batterietausch (Battery-Swap) eine lohnende Alternative zu fest verbauten Batterien?Batterietausch lohnt sich nur für größere Fahrzeugflotten, da man dafür eine Tauschstation benötigt, die sehr teuer ist. Ein flächendeckendes Netz solcher Stationen ist nicht zu erwarten.
Wie bezahle ich an einer Ladestation? Das funktioniert wie beim Handy-Kauf: Sie suchen sich ein Hardwaremodell heraus, schließen einen Vertrag ab und zahlen eine monatliche Grundgebühr. Je nachdem, ob Sie sich für eine einfache Ladestation zu Hause oder für eine im Netzwerk integrierte Ladesäule für den Außenbetrieb entscheiden, bekommen Sie die Ladestation ohne Zuzahlung oder gegen eine bestimmte Aufzahlung.
Was unterscheidet Q:CHARGE von anderen Ladeinfrastruktur-Anbietern? Zum einen setzen wir auf ein offenes und integratives System, d.h. dass wir mit Partnern zusammenarbeiten, um den Kunden eine größtmögliche Reichweite und die Benutzung von verschiedenen Ladestationen zu ermöglichen. Zum anderen diktieren wir Ihnen keinen Stromanbieter. Bei uns sind sie frei in der Wahl ihres Stromversorgers.
Gibt es eine Übersicht ihrer Ladestationen und ob diese gerade in Benutzung sind? Auf dem ChargePoint Portal unseres Partners Coulomb Technologies finden sie europaweit Ladestationen, die sie nutzen können. Zudem werden verfügbare und in Benutzung befindliche Ladestationen farblich markiert, so dass sie nicht umsonst zu einer belegten Ladestation fahren.
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